Menschen

Als ich damals mit meinen Ausbildungen angefangen habe, war ja mein höchstes Bestreben Tieren zu helfen. Enttäuscht von so vielen Begebenheiten mit Menschen, hätte ich nie gedacht, dass ich auch nur ansatzweise auf die Idee kommen würde Menschen zu Therapieren. Gut, bekanntlich soll man ja niemals NIE sagen. Selbst bis letztes Jahr (2014) im Sommer war ich noch der Meinung. Dass die Erkrankungen der Tiere hauptsächlich mit den Themen der Besitzer zusammen hängen, hatte ich schon lange vorher kappiert, allerdings dann die Menschen und deren Themen an Menschentherapeuten abgegeben. Bis dann eines Tages eine sehr liebe Patientenbesitzerin mich fragte ob ich dem Sohn ihrer Haushaltshilfe doch bitte helfen könnte. Ich würde dass so schön machen mit den Tieren und ich sollte es mir doch bitte überlegen. Da es sich  in dem Fall um einen 11 jährigen Jungen handelte, habe ich zugesagt.

Folgendes bekam ich als Info zu seiner Vorgeschichte: Als Baby hat er viel geschrien und war sehr ängstlich. In der Kita verhielt er sich aggressiv und war ein Störenfried. Irgendwann wurde er gehänselt, die Mitschüler empfanden ihn als störend und "anders". So empfand er sich dann selber irgendwann als "anders". Er fühlte sich nicht wohl in seiner Haut und hatte Konzentrationsstörungen. Dann kam die Diagnose ADHS. Dazu möchte ich noch erwähnen, dass Experten die sich mit dieser " Erkrankung " beschäftigt haben, mittlerweile zu dem Ergebniss gekommen sind, dass ADHS eine erfundene Krankheit ist. Der Junge zog sich immer mehr zurück in sein "anders sein" und wurde zum isolierten Einzelgänger. Er wurde überall gemoppt und ausgegrenzt.

Ich fing dann an mit ihm zu arbeiten und es war sehr schwierig, denn auch sein Geist war mittlerweile sehr verschlossen und misstrauisch. Seine extreme Abwehrhaltung war auch beim energetischen Arbeiten zu spüren. Ich habe mit ihm  in der Kommunkation Übungen gemacht, um sich selbst wieder anzunehmen, wie er ist und habe positive Affirmationen zum üben an seine Mutter übersandt. Die Mutter hat ihn leider unterstützt in seinem Gefühl "anders" zu sein und von meinem Gefühl her könnte aus dem "anders sein " auch ein "anders rum" werden. Mit dem Gefühl stand ich dann auch nicht alleine da, denn die Mutter hatte es auch. Nach  3 energetischen Behandlungen und  einer Matrix begann er sich dann etwas zu öffnen. In der Matrix stellte ich ihm die Ressource eines sehr lustigen und leider schon verstorbenen deutschen Schauspielers zur Verfügung. Das hat ihm sehr gut getan und er fing an das im gewohnten familiären Kreis zu leben. Er besuchte kurze Zeit später mit seiner Mutter Verwandte und verhielt sich da seit langer Zeit wieder offener. Er redete mit ihnen und sie durften ihn umarmen, was vorher unmöglich war.

Nach diesem schönen Erlebniss und der Erkenntnis, dass an jedem Tier immer ein Mensch oder gar eine ganze Familie hängt, begann ich dann selber mit meinen Patientenbesitzern zu arbeiten. So kann ich mittlerweile viel effektiver die Gesamtthemen bearbeiten und  Mensch und Tier können schneller auf Dauer gesund und glücklich werden.